Who beats the Business….the Business beat(s). Digitalisierung hin oder her. Bibliotheken, Unternehmen, NGOs, staatliche Behörden wie Institutionen digitalisieren. Es scheint, dass sich die Welt eindeutig in diese Richtung bewegt. Auch bei unseren heimischen Unternehmen. Business Beat, ein Tiroler Unternehmen digitalisiert Mitarbeiterfragenbögen. Um zu erfahren, warum es überhaupt noch einen Sinn hat Mitarbeiter zu befragen als auch diese Branche in die digitalisierte Welt zu führen, haben wir die Gründer dieses Innsbrucker Startups interviewt und sehr interessantes gelernt. 

 Was macht denn eigentlich Business Beat?

Business Beat ist ein Tool, mit dem die Mitarbeiter in Echtzeit befragen und in Entscheidungen einbeziehen kann. Während der Befragung werden bereits konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet. Business Beat wird in einem Freemium-Modell angeboten. Die Basisfunktionen sind für alle Unternehmen dauerhaft kostenfrei. Wenn jedoch eine Abteilungsverwaltung, Benchmarks und spezielle Frageninhalte (wie z.B. für Qualitätsmanagement, Mergers & Acquisitions) benötigt werden, kann man das gegen eine monatliche Gebühr in der Premium-Version nutzen.

„Make Mitarbeiterbefragungen great again“

Das ist der Slogan von Business Beat. Mitarbeiterbefragungen waren bislang ein nützliches und charmantes Instrument, um ein Mal jährlich die Stimmung der Belegschaft kennenzulernen. Der Gründer Andreas Hermann fügt aber hinzu: „Heute reicht das aber nicht mehr aus: wenn man Kinder hat, fragt man sie schließlich auch nicht ein Mal jährlich, wie es ihnen geht und wie es in der Schule läuft. Man fragt sie täglich, um schnell darauf reagieren zu können, wenn etwas nicht stimmt. Wenn die Kinder dann erwachsen sind, dann reduziert man auf wöchentlich. Genau dieses Problem hat die konventionelle Mitarbeiterbefragung auch: als Führungskraft ein Mal jährlich zu wissen, wie es den Mitarbeitern im vergangenen Jahr ging – dieses Modell hat aus unserer Sicht ausgedient. Dagegen wollten wir etwas unternehmen.“

Konventionelle, klassische Mitarbeiterbefragungen sind passé…

Diese sind nicht nur zeitraubend, teuer sondern meistens auch ohne konkreten Ergebnis. Hier setzt Business Beat an. Hermann unterstreicht „die digitale Transformation von Mitarbeiterbefragungen ist bislang folgende: der alte Papierfragebogen, der aufgrund des logistischen Aufwands schnell 15-20 Seiten hatte und aufgrund der Kosten höchstens zwei Mal jährlich zum Einsatz kam, wurde unverändert in gleicher Länge und gleicher Frequenz auf den Bildschirm übertragen. Am Ende erhält die Führungskraft einen Zahlenfriedhof und kann mit der „Maßnahmenflinte“ versuchen, etwas gegen die Schwächen zu unternehmen. Klingt und ist total sinnlos! Zudem ist der Zeit- und Kostenaufwand immens: 2 Monate Arbeit der Führungskraft gemeinsam mit einem sündhaft teuren Dienstleister und 20-30 Minuten Bearbeitungszeit je Mitarbeiter, das ist zu viel.“

Die USP – die Neudefinition der Mitarbeiterbefragung

Bei Business Beat werden die Mitarbeiter 1x pro Woche zu einer sich wechselnden Frage via E-Mail eingeladen. Die Mitarbeiter bewerten aber nicht nur die Frage, sondern werden abhängig von der Bewertung gleich danach gefragt, welche konkreten Verbesserungsvorschläge diese haben. Hermann fügt hinzu: „Der Experte sitzt meistens ohnehin vor dem Bildschirm, sonst hätte man die Person ja auch nicht eingestellt. Wenn man 20 Mitarbeiter hat, dann könnte man noch die Angaben aller lesen, das ging uns aber nicht weit genug. Business Beat ist so dynamisch programmiert, dass die Mitarbeiter sofort die Vorschläge der Kollegen sehen und diese entweder bestärken können oder einen eigenen Vorschlag formulieren können. Dadurch erhält die Führungskraft nicht nur einen konkreten Wert, sondern die Vorschläge nach Wichtigkeit sortiert – sie kann sofort reagieren und tatsächlich hilfreiche Maßnahmen setzen. Die Reduktion auf das Wesentliche zeigt sich auch beim Zeitaufwand: 10 Sekunden für die Mitarbeiter; max. 5 Minuten für die Führungskraft.“

Wir alle sitzen im gleichen Boot

Die Kundschaft von Business Beat ist keineswegs homogen. „Wir haben von der kleinen Arztpraxis über den 120-Personen Müllentsorger bis hin zu 80.000-Personen Einzelhandel alles dabei“, lässt uns der Gründer wissen. Die Online-Anwendung ist auf jeden Fall bedienerfreundlich. Hermann fügt hinzu: „Im Regelfall sind bereits die Kernfunktionen ausreichend, um Unternehmen von Business Beat begeistern zu können. Jede Führungskraft kann jedoch die Mitarbeiter zusätzlich in Entscheidungen mit einbinden. Dies stärkt die Eigenverantwortung der Mitarbeiter immens und die Organisationskultur wird dauerhaft gefördert.“ Ergo erleichtert Business Beat die Kommunikation – und Kommunikation ist eines der schwierigsten und heikelsten Themen für Unternehmen. Jedes Unternehmen, das Business Beat nutzt, scheint Hermann zufolge von den Verbesserungen in der Kommunikation und Kultur zu berichten. Der Fazit Hermanns: „Wer das nicht will, ist selbst schuld“.

Unternehmensgründung in Tirol

Vor 3 Jahren hatte Business Beat mit Mitarbeiter- und Kundenbefragungen als klassische Dienstleister gestartet. Die Software Business Beat ist das Ergebnis aus all den Erkenntnissen und Gesprächen mit ihren Kunden und Partnern. Der Gründer berichtet stolz, „dass da für uns keine Überlegung mehr stand, noch länger zu warten.“ Der Markteintritt ist erfolgreich gemeistert. Währenddessen scheint die nächste Herausforderung die Internationalisierung zu sein. Derzeit wird bereits mit einem weltweiten Netzwerk von Mergers- and Acquisitons-Profis zusammengearbeitet, die auf den mehrsprachigen Einsatz von Business Beat warten.

Worauf wartet ihr also noch?

Jede/r kann dieses wertvolle Instrument gleich nutzen. Ob als Kostprobe oder schon konkret im eigenen Unternehmen. Registrierung als auch die Verwendung von Business Beat ist kostenlos. Einfach anmelden und loslegen!

Copyright der Fotos:

Steffi | business-beat.com und beim Tool: business-beat.com