Delayon Eyewear will den Goggles Markt erobern

Leidenschaft und Herzblut, an private Ressourcen andocken und Ressourcen vernetzen. Das ist Delayon Eyewear, das neue Label von Nicolas Metz und Magdalena Ozimirska. Und was bietet es den Kunden? Brillen: Ski- und Snowboardbrillen sowie Sonnenbrillen, die qualitativ hochwertig und trotzdem bezahlbar sind. Schon seit ein paar Jahren reift das Projekt und mit dem 1. Dezember 2016 ist es nun Realität geworden. Die UG hat ihren Sitz in Hamburg. Und genauso wie Delayon (wir berichteten) fokussiert sich Delayon Eyewear neben dem online Markt auf Innsbruck und das Alpenland.

Produkt findet Marke

Das Geheimnis des Erfolges ist, mit Herzblut und Leidenschaft dabei zu sein. Und genau darauf kann Delayon zurückgreifen. Spricht man mit Nicolas Metz über Delayon sieht man die Begeisterung in seinen Augen und merkt die Erfahrung sowie die Leidenschaft in seinen Worten: „Ich bin Snowboarder, bin viel unterwegs, mache einiges an Werbesachen und kenne die Produkte unterschiedlicher Marken. Da ist mir immer wieder der Gedanke gekommen, hier und da an den Produkten etwas zu verändern.“ Am meisten störe ihn der Preis der Brillen, die überteuerten Brillen seien eine Frechheit und die billigen eigentlich auch, weil sie nicht das leisten, was sie sollen. So ist die Idee langsam gereift. Vor ungefähr zwei Jahren dann der Schritt von der Idee zum Planen und Umsetzen. Nicolas hat schon für unterschiedliche Sportmarken gearbeitet, kennt sich in der Branche aus und kann auch an die eine oder andere persönliche Ressource andocken. „Wir haben den Sourcing Bereich der ISPO abgeklappert und haben gesagt, wir möchten Prototypen von unseren Brillen sehen und so ist das Ganze ins Rollen gekommen“, erklärt er. (ISPO: Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode). Dann kam das große Testen und Verfeinern.

Mut darf auch nicht fehlen

Mit einem neuen Produkt in die Geschäftswelt einzusteigen, kann genauso glücken wie auch scheitern. „Es wär fatal gewesen, alles auf eine Karte zu setzen“, so Nicolas. Deswegen sind Delayon und Delayon Eyewear zwei eigenständige Firmen, die sich teilweise quer finanzieren, was die Produkte und das Marketing betrifft. De facto kann eine der zwei Firmen zu Grunde gehen, ohne dass der anderen etwas passiert.

Von Snowboarder für Snowboarder

„Wir bringen die Brillen auf den Markt, weil wir ein gutes Produkt anbieten wollen, hinter dem wir komplett stehen“, erklärt Nicolas. Er und Magdalena haben sich gefragt, was sie sich als Verbraucher vom Produkt wünschen würden und davon ausgehend Delayon Eyewear kreiert. Die Preise für die Goggles siedeln sich knapp unter 100 Euro an. Keine überteuerten 300 Euro Brillen und keine minderwertigen 50 Euro Brillen, freut sich Nicolas: „Ich bin ziemlich pingelig mit der Qualität meiner Produkte. Ich weiß welche Anforderungen sie haben und wie wichtig die Qualität ist. Das Equipment muss einfach funktionieren!“ Deswegen hat Nicolas auch jede Linse selbst getestet.

Auf Ressourcen zurückgreifen und netzwerken

Der Preis für die Produktionskosten ist immer abhängig von der Menge. „Für dieses Jahr haben wir den günstigsten Preis bekommen, den wir haben können. Einfach weil wir unsere Produktion schon mit Lizenzen vorfinanziert haben. Wir haben mit den Produzenten einen Deal geschlossen, dass sie für uns günstiger produzieren und wir dafür Teile ihres Marketings übernehmen.“ So nach dem Prinzip: Eine Hand wäscht die andere oder eben an bestehende Ressourcen andocken. Nicht von ungefähr hat Delayon Eyewear in Hamburg seinen Sitz: Stichwort Hafen – um nur einen Grund zu nennen. „Unser eignes Netzwerk von Ressourcen und Erfahrung machen das Verhältnis von Qualität und Preis möglich. Wir wissen, was rauskommen muss und wie gewisse Dinge funktionieren, dadurch sparen wir uns das lange Testen oder gar das blinde Produzieren“, resümiert Nicolas. Große und teure Werbekampagnen gibt es auch nicht. Sportler und Bergführer sowie Opinion Leader präsentieren Delayon. Dadurch schafft es das Label über den großen Teich bis nach Kanada und in die USA. „Wir bekommen viele Anfragen, ob wir den einen oder die andere sponsoren wollen, aber wir suchen die Leute aus, die mit Herz bei der Sache sind und diese Menschen präsentieren unsere Marke in der Öffentlichkeit“, so Nicolas.

Ein Service, der glücklich macht

Qualität und Marketing sind nicht alles und deswegen will Delayon Eyewear seinen Kunden nicht nur ein Produkt bieten, das glücklich macht, sondern auch einen Service, der passt. Ob das Label langfristig am Markt bestehen kann, das weiß Nicolas nicht, jedoch freut er sich über den positiven Start: „Momentan läuft es gut, ich bin selbst überrascht davon. Für mich ist es wichtig, dass meine Philosophie bei den Kunden ankommt.“

Zukunftsmusik

Und das soll sie auch in Zukunft. Snowboard und Skibrillen sind ihre Kernprodukte, das wird auch in den nächsten Jahren das Standbein von Delayon Eyewear bleiben. Außerdem gibt es die hölzernen Sonnenbrillen und die Beanies. Es werden neue Linsen kommen und auch die unterschiedlichsten Farbkombinationen. „Und es wird noch weiter ausgebaut werden“, verspricht Nicolas. Neben den hölzernen Öko-Lifestyle Brillen wird es auch outdoorforcierte Brillen geben.