Ab Mai kann im FabLab (engl. Fabrication laboratory – Fabrikationslabor) in der Franz Fischer Straße 12 gebastelt und gewerkt werden. Wir waren für euch vor Ort und haben mit den Gründern gesprochen. Die drei motivierten Architekturabsolventen Stefan, Heinrich und Alexander setzen sich zum Ziel, eine offene High-Tech-Werkstatt in Innsbruck anzubieten.

Über einen Monatsbeitrag kann jedermann zum Mitglied werden und seine Ideen verwirklichen. Sei es der erste Prototyp, ein nicht mehr verfügbares Ersatzteil oder sogar schon eine erste Kleinserie. Im FabLab ist alles möglich! Geräte wie 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Maschinen, Vinylcutter und Fräsen ermöglichen es, eine große Varietät an Materialien zu bearbeiten.

Hier soll nicht nur Technik-Freaks, sondern gerade eben auch Bastlern oder Leuten mit einem Interesse an Technik, der Zugang zu Know-How und Maschinen, außerhalb der vorhandenen Ausbildungseinrichtungen, auf spielerische Art und Weise und in lockerer Atmosphäre ermöglicht werden. Im Fablab steht Interdisziplinarität im Vordergrund und der Austausch zwischen verschiedenen Ausbildungsrichtungen soll zur Erhöhung der Bildungsgerechtigkeit führen. Es werden Seminare und Workshops angeboten, in denen den Teilnehmern die Geräte genauer erklärt werden und die sichere Benutzung erlernt wird. Natürlich können beim FabLab auch Aufträge für Prototypen und Modelle aufgegeben werden, aber dabei macht doch gerade das selber bauen und basteln am meisten Spaß!

Vorbeischauen lohnt sich auf alle Fälle! Auch wenn die Arbeit an dem nächsten Prototypen nicht so vorangeht, der Vordermann länger braucht oder man einfach schnuppern will, auf der Sonnenterrasse verwickelt man sich stundenlang in die interessantesten Gespräche.

Kontakt aufnehmen am Besten über eine Email an fablab@spielraumfueralle.at.

Wir wünschen viel Spaß beim Designen, Entwickeln und Bauen!