Von 19. Bis 21. Dezember 2016 fanden im InnCubator die fünften Innovation Days statt. In Kooperation mit dem Management Center Innsbruck wurde die dreitätige Veranstaltung unter dem Motto „Impact for Tyrol“ organisiert.

48 Stunden wurden MA-Studenten des Studiengangs „Strategic Management & Law“ gegeben um eine Innovation zu generieren – und da die Veranstaltung mitten im Advent stattfand wurden die Studenten angeregt, Ideen mit positivem sozialen Effekt zu erarbeiten.

Die ersten Schritte

Am frühen Abend des 19. Dezembers versammelten sich Vertreter des StartUp-Clubs, Interessenten aus anderen Einrichtungen sowie Studenten des Management Center Innsbruck und auch anderer Universitäten zur Präsentation der Ideen.

Insgesamt 14 verschiedene Ideen wurden von den Studenten präsentiert, welche sich mit verschiedensten sozialen Problemen auseinandersetzten – viele versuchten Menschen bei der Planung von Gruppenaktivitäten zu unterstützen, andere versuchten sich im Bereich Bildung, manche hatten eine Informationsplattform über gesellschaftliche Probleme zum Ziel, und wiederum andere zielten auf die Versorgung von sozial Bedürftigen mit von sozial besser Gestellten bereitgestellten Gütern ab.

Nach den Vorstellungen der Ideen bildeten sich sechs Gruppen, welche Konzepte aus allen der oben genannten Kategorien in Angriff nahmen. Der Enthusiasmus der Teilnehmer wurde in den Abendstunden noch mit Burgern der Soulkitchen gestärkt und garantierte einen guten Start in die nächste Phase.

Die Entwicklung

Am morgen des 20. Dezembers fanden sich die Studenten im InnCubator zusammen und begannen, grobe Skizzen der Ideen sowie der Geschäftsmodelle in Angriff zu nehmen. Einige der Ideen wurden im Laufe der Entwicklung noch modifiziert und weiterentwickelt um die Umsetzbarkeit der Ideen zu erhöhen.

Es dauerte eine Weile bis die endgültige Geschäftsidee fertig ausgearbeitet war, wir mussten einige Teilbereiche umdenken und ausbessern. Dafür ersparten wir uns viel Nacharbeit.

Teilnehmender Student

Sowohl am 20. als auch am 21. Dezember wurden die Studenten von erfahrenen Mentoren beraten und bei der Entwicklung der Ideen begleitet. Diese Mentoren sind Experten in verschiedenen für das Projekt relevanten Bereiche, unter anderem in den Bereichen soziale Arbeit, Recht und Betriebswirtschaft, und waren für die teilnehmenden Studenten eine gute Informations- und Inspirationsquelle.

Die Mentoren konnten mit ihrer weitreichenden Erfahrungen wertvolle Tipps an die Studenten weitergeben sowie kritische Fragen stellen, welche den Studenten bei dem Feinschliff der Ideen sehr zugute kamen.

Während der Entwicklungsphase konnten die Studenten auf verschiedene Werkzeuge wie den Business Model Canvas oder den Value Proposition Canvas zurückgreifen um die Geschäftsideen zu konkretisieren. Zur Ergänzung der theoretischen Modelle erstellten die Studenten auch Prototypen von Apps und anderen Plattformen, welche bei der Bewertung der Ergebnisse den Juroren präsentiert werden konnten.

Die Ergebnisse

Am 21. Dezember konnten die Studenten ihr Geschick bei der Entwicklung von Ideen unter Beweis stellen. Nach letzten Feinarbeiten am Vormittag wurden die Ergebnisse am Nachmittag einer Gruppe von Juroren – manche davon Mentoren, manche Mitglieder der Inkubatoren und anderen kooperierenden Institutionen – präsentieren.

Viele Ideen der Studenten sind innovativ und haben einen klaren Nutzen für die Gesellschaft. Manche Ideen habe ich in ähnlicher Form schon gesehen, konnte aber auch interessante, neue Ansatzpunkte in den Präsentationen der Projekte sehen.

Teilnehmender Juror

Die Juroren konnten sich mit den Studenten über die Ergebnisse unterhalten, Fragen zur Umsetzung und Funktionsweise der Lösungen stellen und sich ein gutes Bild über die Qualität der Ergebnisse verschaffen. Anschließend wurden die Projekte von den Juroren anhand diverser Kriterien beurteilt sowie Feedback zu den Ideen gegeben.

Am Ende der Veranstaltung wurden allen Gruppen vor versammelter Mannschaft Rückmeldungen zu den erbrachten Leistungen gegeben, wodurch die Studenten auch aus den Stärken und Schwächen der anderen Gruppen lernen konnten.

Durch die Feedbacks der anwesenden Experten konnten wir noch manche neue und wichtige Verbesserungsvorschläge bekommen. Oft ist die Meinung außenstehender Beobachter Gold wert.

Teilnehmende Studentin

Fazit

Die Innovation Days waren eine ausgezeichnete Möglichkeit für Studenten um ihre Kenntnisse über die Entwicklung von Innovationen unter Beweis zu stellen, mit erfahrenen Praktikern zu interagieren und sich hochwertiges Feedback von einer Reihe von Experten zu ihren Ergebnissen zu holen.

Mit diesen Innovation Days wurde Studenten aller Studienrichtungen nun schon zum fünften Mal die Möglichkeit gegeben, Ihre Innovationskraft zur Schau zu stellen. Ebenso wie die Studenten mit neuen Erfahrungen ausgestattet wurden, wurde auch der Standort Tirol mit neuen Ideen zukünftiger Absolventen gestärkt.