Vor eineinhalb Wochen hat der InnCubator seinen einjährigen Geburtstag gefeiert. Ein Kindergeburtstag war es aber definitiv nicht. Über 180 Gäste waren gekommen und nach Begrüßungsworten, Keynote und Pitching wurde bis in die Morgenstunden in den neuen Räumlichkeiten des InnCubators gefeiert unterstützt durch DJ Duke Albert und der mobilen Cocktailbar „die Möhre“. Wir waren auch dabei – bis 3 Uhr morgens haben wir es zwar nicht durchgehalten, aber doch ziemlich lang.

Auf seiner Website beschreibt sich der InnCubator selbst als „Unternehmerschmiede“ welche junge GründerInnen in Ihrer Entwicklung als UnternehmerInnen unterstützt und begleitet. Entstanden ist der InnCubator durch eine Kooperation von Universität und Wirtschaftskammer Tirol mit der Vision „in Tirol den unternehmerischen Gedanken forcieren, zum Gründen inspirieren und das Ökosystem für Gründer nachhaltig stärken.“

Seit einem Jahr gibt es nun den InnCubator und Leiter Robert Schimpf schaut zufrieden auf das erste Jahr zurück. Begonnen wurde mit knapp 100qm großen Räumlichkeiten im Wifi. Die wurden jedoch schnell zu klein und seit knapp drei Wochen sind die neuen Räumlichkeiten auf über 250qm bezogen worden. Hier fand auch die Party statt.

Um den Abend aber chronologisch zu reflektieren muss beim Pitching begonnen werden. Nachmittags, noch bevor die Gäste kamen, haben die Teilnehmer des Startup Programms Start Ahead der Jungen Wirtschaft ihre Ideen vor einer Jury aus Unternehmern und Investoren gepitcht. Und die Ideen waren vielfältig wie z.B. Urban Surfing, sportliche Trauerbegleitung, Sonnenbrillen aus alten Snowboards oder ein Gerät zum Motortuning. Die vier Besten der insgesamt 14 Startups durften dann abends auf der großen Bühne noch einmal ran.

Hier wurden die Gäste von Robert Schimpf und Clemens Plank (Vertreter der Jungen Wirtschaft) begrüßt und durch den Abend begleitet. Nach den Grußworten der Projektträger, Universitätsrektor Professor Tilmann Märk und Dr. Jürgen Bodenseer, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, war der nächste Programmpunkt eine Keynote. Diese hielt Professor Johann Füller, welcher sich nicht nur akademisch mit Innovation und Entrepreneurship beschäftigt, sondern auch selbst leidenschaftlicher und erfolgreicher Unternehmer ist. Last, aber definitiv nicht least durften die vier Gewinner der Pitching Session am Nachmittag auf die Bühne.

Als erster hat Michael Strobl seine Idee vorgestellt: Urban Up Stream Surfing. Er ermöglicht es Land-locked Surfern auch in ihrer Stadt auf einem Fluss ohne Welle zu surfen. Erste Surfing Sessions kann man bereits in Zürich und Innsbruck buchen.

Danach pitchte Katrin Biber. Sie bietet Sport als Trauerbegleitung an, sogenannten Seelensport. Der Bedarf hierfür ist riesig und so möchte sie ihr Konzept durch Franchising auch an weitere Standorte bringen.

Das Beste aus dem Fahrzeug holen, das möchte Coober. Mit dem vom Gründer selbst entwickelten Gerät werden Benzinmotoren leistungsfähiger und langlebiger durch effizienteres Verbrennen. Besonders der Fun-Vehicle Markt bietet hier großes Potenzial.

Letztes Team waren Uptitude, „a fully Spaghetti Team“ wie sich die drei Italiener selbst nannten. Sie stellen Brillen aus alten Snowboards her und folgen damit dem Trend des Upcyclings.

Feedback gab es für die Teams natürlich auch von einer hochkarätigen Jury. Hier war die Austrian Angel Investors Association als Partner mit dabei.

Und dann, nach dem offiziellen Teil der Feier, folgte die Party. Denn wer hart arbeitet muss auch hart feiern!

Fotos: Wirtschaftskammer Tirol