1. „Frau-Holle-Land GmbH & Co KG“

Du brauchst so viel Schnee wie möglich. Sammle alles Weiß in einem Garten. Jetzt beginnst du, Schneeburgen, Schneemänner und sonstige Skulpturen zu bauen. Auch eine Eisskulptur sollte dabei sein – komm schon, mit Kettensäge kann das jeder. Pflicht ist auch der Nachbau des Ananas-Hauses von Spongebob Schwammkopf. Deine Zielgruppe werden Kinder sein. Besorg dir auch noch ein paar Kaninchen. Bau einen eigenen Streichelzoo-Bereich, in dem deine Schneehasen hoppeln können. Kleines Schild noch gebastelt, jetzt kann es losgehen: 3 Euro Eintritt, Familien mit Kindern < 2 Jahren gratis. Als Zuckerl gibt es betreutes Schneemann-Bauen. Kleiner Marketing-Tipp: Ruf bei Ö3 an und bewirb dein Winter Wonderland.

  1. Iglu-Bar-Experience

Winterzeit ist Iglu-Zeit. Schnapp dir 2-3 Freunde und baue ein Iglu inklusive Bar. Innen mit großzügiger Sitzgarnitur und Barhockern, plus Thekenöffnung nach außen. Die Leute wollen ihren Glühwein to go. Großes Extra: ein eigener Schnee-Dancefloor mit Poledance-Stangen aus Eis.

  1. Der „Snow-Evacuater“

Du machst es wie früher: Schnapp dir eine Schnee-Schaufel und grase die Nachbarschaft ab. Du bist jetzt Snow-Evacuater, das heißt, du räumst die Einfahrten unaufgefordert. Jeder wird ein Trinkgeld springen lassen, aber fang‘ vorsichtshalber mit den alten Omas an. Und mach mit ihnen Selfies, das ist gute PR. Auf Nachfrage evakuierst du auch das Dach – sprich, du löst die Dachlawinen kontrolliert aus.

  1. „Hangover therapy“

Man nehme eine Wanne, fülle sie mit Schnee – und voila! Die Erste Kater-Therapie mit Schnee ist geboren. Stell dich damit sonntags auf den Marktplatz. Deine Freunde werden es dir danken, und bald wird sich dein innovativer Hangover-Killer herumsprechen. Die Leute werden Schlange stehen. Für 4 Euro gibt’s 1 mal Wanne – 1 Shot inklusive. Liegeposition: Kopfüber.

  1. Schneeballschlachten-Freelancer

Wer kennt das nicht: Der Schnee fällt und die Lust auf das gegenseitige bewerfen mit Schneebällen wächst. Warum nicht professionell machen? Man nehme einen Garten und baue ihn zum Schlachtfeld um. Parcours, Schneeburgen und ordentlich Gelegenheiten zur Deckung. Jetzt kann es losgehen: 2 Teams gegeneinander, 3 Treffer pro Person erlaubt, dann scheidet man aus. Der Clou: Du kommst zu den Leuten nach Hause, betreust dort deren Kinder und Freunde und machst den Schnee-General. Inklusive Schneeball-Workshop: „Wie forme ich den perfekten Schneeball“.

  1. Die Walli-Statue

Gehe auf den Landhausplatz und baue einen Schneemann mit Eduard Wallnöfer Gesichtszügen. Japanische Touristen werden es lieben, wenn du sie für 2 Euro vor dem legendären Tiroler Landesvater fotografierst. Ein Selfie gibt’s für 1 Euro. Ein Stamperl Schnaps für den Aufpreis von 50 Cent. Von den Grünen wirst du bald ein finanzielles Angebot bekommen – damit du dein Kunstwerk wieder wegmachst. Die ÖVP wird entzückt sein und dich loben, die FPÖ wird auf den Fortbestand dieses abendländischen „Kulturguts“ pochen. Wer bietet mehr? Plane schon mal für den Exit…

  1. Rudolph the red hat bobsleigh-carrier – ein Startup mit Dienstleistung

Was für Sport-Studenten: Am Wochenende ist jetzt wieder Rodelzeit. Jeder fährt gern runter, die wenigsten gehen gerne mit schwerem Gerät hinauf. Das ist deine Marktlücke! Man kann dich als Rodel-Carrier buchen, und da du kräftig bist, trägst du bist zu 4 Rodeln oder Bobs auf den Berg. Als trademark hast du deine rote Bommelmütze. Kinder und Hunde werden dich lieben. Bezahlung ist individuell – jeder kann den Preis selbst bestimmen. Einziger Fixpunkt: Ein Kaiserschmarrn auf der Hütte – mit Apfelmus. Wenn das Konzept anschlägt: expandiere! Baue ein Rodel-Carrier-Imperium auf. Per App kann man euch buchen.