Glaub an dein Produkt! – Das war die Start-Up Class #11

Am 17. November sammelten sich zahlreiche Jungunternehmer und die, die es werden wollen, für die Start-Up Class #11 im InnCubator. Den Teilnehmern wurden spannende Einsichten und Tipps in die Welt der Start-Ups präsentiert.

Junge Menschen mit großen Ideen – das waren die Besucher der Start-Up Class #11. Wie sie diese umsetzen können, wollten sie an diesem Abend lernen. Das Event war gut besucht: von den ca. 120 Sitzplätzen waren quasi alle besetzt. Die Teilnehmer unterhielten sich rege miteinander, bis es um 19 Uhr dann offiziell los ging. Georg Kuttner (Startup Live) moderierte den Abend und führt die Gäste mit einer angenehm  lockeren Art durch das Programm. Zu Beginn stellten sich die Veranstalter – darunter die Junge Wirtschaft, ÖH, icons, CAST und der InnCubator – vor. Dann begann auch schon das Hauptprogramm des Abends.

Zwei Speaker – eine Kernaussage

Als erster Speaker trat Alois Bauer, Gründer von Mattro, auf die Bühne. Nach einer kurzen Einführung in die Firmengeschichte und die Produktlinien des Unternehmens, erzählte er von den Herausforderungen, denen man als Startup gegenübersteht. Schnell wurde den Zuhörern klar, dass Erfolg niemals linear ist. Bauer sprach teilweise sogar von einem regelrechten “Kampf ums Überleben”. Trotzdem hat er nicht aufgegeben – zu Recht, denn der Erfolg von Mattro in den letzten Jahren kann sich sehen lassen.

Wer sich überlegt, ein eigenes Startup zu gründen, muss sich den Schwierigkeiten aber bewusst sein, meinte Bauer. Seiner Meinung nach gibt es einige Grundvoraussetzungen, die den Erfolg eines Startups ausmachen. Die wichtigste von ihnen sei der Glaube an das eigene Produkt.

Als nächstes sprach Alexander Wahler von Onlim. Auch er betonte, wie wichtig es sei, von seinem Produkt überzeugt zu sein. Ein weiterer, entscheidender Faktor sei seiner Meinung nach, dass man sich von der Konkurrenz abhebt. Das Produkt muss nicht neu sein, aber es sollte etwas Einzigartiges daran geben. Wahler stellte seine Unternehmen Seekda und Onlim vor und präsentierte sein neues Projekt. Die darauffolgende Diskussion fokussierte sich eher auf die Funktionsweise dieses Projektes, Fragen rund um die Gründung eines Startups kamen etwas zu kurz.

Abschließend gab Kuttner noch eine knappe Einführung in die Kunst des Pitchens. Ursprünglich war geplant, Teilnehmer auf die Bühne zu holen, damit diese ihren Pitch vorstellen und Feedback bekommen können. Dieser Programmpunkt fiel aufgrund Zeitmangels leider aus. Sicher wäre dieser Teil des Abends spannend und auch hilfreich gewesen.

Networking in der Soulkitchen

Nach dem offiziellen Ende des Events haben sich viele der Besucher noch in die Soulkitchen begeben, für die Gutscheine bereitgestellt wurden. Mit leckerem Essen und spannenden Unterhaltungen war das der ideale Ausklang für den Abend.

 Fazit: Auch wenn manche Punkte vielleicht etwas kurz gekommen sind, hat man als Teilnehmer viel über die Höhen und Tiefen einer Unternehmensgründung gelernt und kann dieses Wissen zukünftig in eigene Projekte mitnehmen. Insgesamt war die Start-Up Class also eine sehr gelungene Veranstaltung.