Fünf Gründe warum Du während des Studiums ein Unternehmen gründen solltest

Als Student ein Startup gründen? Vielen Studenten, oder vielmehr Ihren Eltern, scheint diese Frage absurd. Natürlich habe man noch keine Erfahrung und solle sich erst einmal auf das Wesentliche konzentrieren! Was aber ist das Wesentliche? Das muss natürlich jeder für sich selbst herausfinden. Zufälligerweise ist das Studium die beste Zeit hierfür, und um noch vor dem Abschluss ein Entrepreneur zu werden!

Zeit und Verpflichtungen

Abgesehen von der Klausuren Phase hat ein Student schon einiges an Freizeit bei wenigen Verpflichtungen und ist darüber hinaus sehr flexibel was die Arbeitszeiten anbelangt. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber Full-Time Gründern. Zwar können diese in einer Woche mehr Zeit bereitstellen, allerdings ist ihr Risiko auch bedeutend höher. Als Student musst Du dich meistens nicht selbst versichern und der Staat oder deine Eltern helfen dir über die Runden zu kommen während ein Full-Time Gründer sich Gedanken um seine laufenden privaten Kosten machen muss. Es ist hier wie bei einem Drahtseilakt, während Du mit Sicherheitsnetz gemütlich herumspazierst bewegen sich andere in luftigen Höhen ohne doppelten Boden.

Money, Money & Money

Als Student hast Du, wenn Du nicht gerade Justus heißt, wenig Kapital zur Verfügung. Das ist allerdings kein Problem, wenn Du zuerst im geringen Umfang startest und nachhaltig mit dem Unternehmen wächst. Wichtig ist ein geeignetes Geschäftsmodell, welches mit geringem finanziellem Einsatz ein respektables Surplus abwirft. Mit einer geeigneten Marktlücke und geringer, oder nicht vorhandener, Konkurrenz hast Du gute Chancen bestehende Geschäftsbeziehungen aufzubauen und ein konstantes Einkommen zu generieren. Zusätzlich lohnt es sich für innovative Startups die Universität oder das Bundesland Tirol bezüglich finanzieller Förderungen zu kontaktieren. Diese wichtige Option bleibt den meisten hauptberuflichen Gründern verwehrt. Näheres hierzu gibt es im Thread „Starthilfe“.

Erfahrung ist das bessere Lernen

Hast Du dir schon einmal die Frage gestellt, wofür Du eigentlich in die Vorlesung gehst, und dir gedacht „das werde ich ja eh nie brauchen“. Dann aufgepasst, denn nichts ist praxisrelevanter als eine eigene Gründung! Von der ersten Kundenakquise, über die Homepagegestaltung bis hin zu den ersten Vertragsverhandlungen eignest Du dir wichtige Skills an, welche nach dem Studium Wettbewerbsvorteile gegenüber den KommilitonInnen darstellen werden.

Networking ist King

Erfahrung im Bereich des Networkings ist ein von vielen Unternehmen geschätzter Soft-Skill und sollte nicht unterschätzt werden. Denn als studentischer Gründer musst Du mit wenigen Ressourcen ein nachhaltiges Netzwerk aufbauen in dem das Start-up fluorieren kann. Somit kannst Du, im Gegensatz zu deinen KommilitonInnen, direkt nach dem Studium auf ein bestehendes Netzwerk zurückgreifen und erleichterst dir die Jobsuche oder eine weitere Gründung.

Eyecatcher im Lebenslauf

Auch wenn Du nicht vorhast deine Existenz ausschließlich als Entrepreneur zu sichern kann deine studentische Unternehmung ein wahres Karrieresprungbrett bedeuten. Denn dein Startup zeigt deinen zukünftigen Arbeitgebern, dass Du dich neben dem Studium engagierst und kann ein extra Semester oder eine nicht bestandene Prüfung rechtfertigen. Auch ist eine Gründung ein Beweis für deine eigenständige und verlässliche Arbeitsweise, Teamfähigkeit und sozialen Kompetenzen. Oder welche Soft-Skills auch immer Du dir zusprechen möchtest.

Das Studium ist anspruchsvoll und dennoch bietet es viele Freiräume – es liegt an Dir diese sinnvoll zu nutzen und das Beste daraus zu machen. Eigentlich ist es der perfekte Zeitpunkt ein Startup zu gründen, da Studenten wenige Verpflichtungen bei einer hohen finanziellen Absicherung haben und sich sogar noch etwas dazuverdienen können. Zusätzlich wendest Du dein theoretisches Wissen in der Praxis an und eignest dir wichtige Soft-Skills an, welche deinen Berufseintritt beflügeln.